Datenspeicherung ist zulässig und notwendig

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Wir bedauern Ihre Entscheidung sehr, zukünftig nicht mehr Kunde
unseres Unternehmens sein zu wollen.

Ihrem Wunsch entsprechend haben wir Ihr BLUBB-Kundenkonto deaktiviert.

Ihre Kundendaten wurden im Einklang mit den Regelungen des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zum Zwecke sachgerechter
Bestellabwicklung und Buchhaltung erfasst und gespeichert.

Diese Datenspeicherung ist zulässig und notwendig. Sie beruht auf
steuerlichen, gesetzlichen und gewährleistungsrechtlichen Gründen,
ferner dient sie der Beurteilung der Kundenbonität, zur
Forderungsbeitreibung, zur Auswertung von Marketingmaßnahmen, zu
hausinternen Kundenstatistiken, z. B. der Ermittlung von
Retourenquoten, zu Zwecken der Lagerverwaltung und zur gezielten
Werbeansprache von Kunden.

Als Handelsunternehmen unterliegen wir zum einen vielfältigen
gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Außerdem bedürfen wir zur
hausinternen Anpassung von Kunden-Kreditlinien, Vorauskasse-Abreden,
Kulanzrücknahmen und Forderungsverrechnungen der – ggfs. vorhandenen

  • buchhalterischen Vorgeschichte jedes Kunden bzw. potentiellen

Kunden.

Diese Interessen können kundenseitig weder ausgeschlossen noch in
Abrede gestellt werden, da sie auf einer unternehmerischen
Entscheidung beruhen, die von § 28 Abs. 1 Ziff 2 BDSG („Wahrung
berechtigter Interessen“) ausdrücklich zugelassen wird. Aus demselben
Grunde sind wir entgegen dem möglicherweise bestehenden Wunsch des
Kunden auch nicht zur Löschung der Daten nach § 35 Abs. 2 BDSG
verpflichtet, bis die Erfüllung des Zwecks der Speicherung die
Kenntnis der Daten nicht mehr erfordert, § 35 Abs. 2 Ziff. 3 BDSG.
Solange gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungspflichten
vorliegen (§ 35 Abs. 3 Ziff. 1 BDSG), tritt an die Stelle der
Löschung lediglich die Sperrung der Daten.

Mit freundlichen Grüßen

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